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elena kakaliagou
Elena Kakaliagou hat am Horn ihre eigene Sprache entwickelt: lyrisch und melancholisch, wütend wie ein stürmisches Meer oder ruhig wie ein Windhauch. Kakaliagou gibt akustische und verstärkte Solokonzerte, je nach Standort mit oder ohne Gesang. Die studierte Hornistin bietet einen neuen Zugang zu ihrem Instrument – melodisch, mikrotonal, still, singend und immer offen für Spontaneität.
Kakaliagou studierte Horn in Athen (GR) und Graz (AT). Ihr Master Studium absolvierte sie an der finnischen Sibelius Akademie. Im Jahr 2010 entschied sie sich für Berlin als Basis ihrer freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit. Sie ist Mitglied der Ensembles Zinc & Copper und zeitkratzer, außerdem Mitbegründerin des Rank Ensemble, des Trios Para, sowie der Duos Nabelóse.
Elena Kakaliagous Spiel ist maximal klangorientiert, ihre Musik stets organisch. Sie pendelt zwischen Tonalität und geräuschhaften, perkussiven Klängen. Die Expertin für Mikrotonalität überzeugt mit starker Bühnenpräsenz und der ihr eigenen Leichtigkeit im Spiel. Kakaliagous besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik und der freien Improvisation; gegenüber anderen künstlerischen Disziplinen hat sie keinerlei Berührungsängste. Folk, Jazz, Klassik und andere musikalische Genres sind für sie Inspirationsquellen. Grenzen zwischen den Genres betrachtet sie als nicht existent.
Ihr Klang ist in mehr als 20 Albums zu hören in einer Breitspange von Solo, Improvisation, Ensembles, Uraufführungen und Filmmusik, unter anderem der Soundtrack des Oscar-Preisträgers „The brutalist“, in 2025.
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Phenomenal World
After years of crossing paths in the experimental music scene, Michael Fischer (feedback-saxophone), Didi Kern (drums), and Philipp Quehenberger (keyboard) have finally come together to record their first album. The result is a raw, dynamic exploration of sound – where intricate rhythmic play dances with shifting notions of time and space and melodies drift between tenderness and defiance, reappearing in subtle variations – blurring the line between chaos and coherence with effortless fluidity. Phenomenal World delivers a visceral sonic journey – where punk energy collides with the depth and unpredictability of free improvisation.
Michael Fischer arbeitet an der Sprachimmanenz von Klängen und deren skulpturaler und dramatischer Evidenz im Bereich der experimentellen frei improvisierten Musik. Kooperationen mit William Parker, Denis Charles, Irene Schweizer, John Edwards, Mark Sanders u.v.a. und mit Schriftsteller:innen experimenteller Poesie; performative Lichtinstallationen. 1999 begann er das akustische Phänomen Feedback in seine Arbeit zu integrieren und entwickelte das strikt analoge und effektfreie Instrument feedback-saxophone (u.a. Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe). Neben zahlreichen Ensemblegründungen (u.a. langj. Projekte BAGG*FISH, M. A. D.) lancierte er 2004 das Vienna Improvisers Orchestra (Moers-Festival, Wien Modern u.a.) und arbeitet als Instant Composition Conductor für Festivals und Guest Lectures an internationalen Universitäten/Institutionen. Tourneen, Festivalpräsenz in Europa, Kanada, USA, Japan.
Dieter Kern, 1973 Lustenau, Vorarlberg, ist nicht nur als präziser und vielseitiger Schlagzeuger der österreichischen Bands Bulbul und Fuckhead bekannt, sondern hat sich auch einen Ruf in der improvisierten und freien Jazzszene erspielt, indem er mit namhaften Künstlern wie Satoko Fujii, Linda Sharrock, Saadet Türköz, Marshall Allen, Joe McPhee, Ken Vandermark oder Mayo Thompson zusammengearbeitet hat. Inzwischen gilt er als einer der meistbeschäftigsten Schlagzeuger der Wiener Szene. Didi hat sich als ein einfallsreicher, energischer Improvisator, mit einem ausgeprägten Sinn für Humor, etabliert. Er lebt und arbeitet in Wien.
Philipp Quehenberger, geboren 1977 in Innsbruck, aufgewachsen in Tirol, Seattle (US) und Newcastle (GB). Lebt und arbeitet als freelance Musiker und Komponist in Wien.